Untenstehend die offizielle Pressemitteilung des Regierungsrates vom Freitag, 20/3/09, zur Befragung der ehemaligen Mittelschülerinnen und Mittelschüler im Kanton Zürich sowie den Pfad für die gesamte Broschüre.
Medienmitteilung der Bildungsdirektion Befragung ehemaliger Mittelschülerinnen und Mittelschüler im Kanton Zürich: Veröffentlichung der vollständigen Resultate
Die Bildungsdirektion veröffentlicht die Ergebnisse aller Mittelschulen zur letzten «Befragung ehemaliger Zürcher Mittelschülerinnen und Mittelschüler». Sie entspricht damit den Gesuchen zu deren Herausgabe gemäss dem neuen Informations- und Datenschutzgesetz.
«Der Anspruch der Öffentlichkeit auf umfassende Informationen zur Qualität unserer Mittelschulen ist berechtigt», sagte heute Morgen Regierungsrätin Regine Aeppli, Bildungsdirektorin, an einer Medienkonferenz. Die Bildungsdirektion hat deshalb Gesuche zur Herausgabe der Resultate der Ehemaligenbefragung der 21 Zürcher Mittelschulen aus dem Jahre 2006 aufgrund des neuen Informations- und Datenschutzgesetzes im Kanton Zürich gut geheissen. Veröffentlicht werden die vollständigen Resultate. Die Mittelschülerinnen und Mittelschüler werden im Rahmen der Ehemaligenbefragung zwei Jahre nach der Matura zur persönlichen Entwicklung, zum Schulklima, zur Vorbereitung auf ein Studium und zur Zufriedenheit mit der eigenen Schule befragt. Die Befragung findet seit dem Jahr 2000 im Dreijahresrhythmus statt. Die Ergebnisse dienen einerseits den Schulen zur gezielten Verbesserung der Schulqualität, anderseits vermitteln sie einen Eindruck zu Stärken und Schwächen des Zürcher Mittelschulwesens insgesamt. Bisher wurden sie anonymisiert in einem kantonalen Bericht publiziert.
Positive Rückmeldungen
Die Resultate der Ehemaligenbefragung sind erfreulich. Die überwiegende Mehrheit der Befragten ist rückblickend mit ihrer Mittelschule zufrieden, wurde gut auf ein Hochschul-studium vorbereitet und fühlte sich an ihrer Schule und in ihrer Klasse wohl. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Schulen fallen gering aus. Joseph Hildbrand, Chef Bildungsplanung in der Bildungsdirektion, betonte, dass mit der Befragung nur einzelne Aspekte von Schulqualität aus Sicht ehemaliger Mittelschülerinnen und Mittelschüler erhoben werden und wichtige Rahmenbedingungen wie etwa das Maturitätsprofil nicht berücksichtigt sind. Eine umfassende Beurteilung der Schulqualität ist damit nicht möglich, weshalb sich die Ehemaligenbefragung nicht für Ranglisten eignet. Die Bildungsdirektion führt denn auch keine solchen Schulranglisten.
Ergebnisse wichtig für die einzelne Schule
Niklaus Schatzmann, Rektor an der Kantonsschule Freudenberg und am Liceo Artistico, zeigte auf, wie eine Schule mit den Rückmeldungen ehemaliger Schülerinnen und Schüler umgehen kann. So wurden an diesen Schulen die Beratungs- und Betreuungsmöglichkeiten für die Lehrpersonen erweitert, ein internes Controlling eingeführt und für eine verbes-serte Kommunikation zwischen Schülerschaft, Lehrpersonen und Eltern gesorgt. Die Ehemaligenbefragung ist nur eine von mehreren Instrumenten, die als Grundlage für die Qualitätsentwicklung an Mittelschulen dienen. Daneben testete etwa EVAMAR II (Evaluation der Schweizer Maturitätsreform) die Maturanden in den Fächern Deutsch, Mathematik, Biologie und mit einem überfachlichen Test. Das Projekt «Hochschule-Gymnasium HSGYM» intensiviert den Dialog zwischen Gymnasiallehrpersonen und Hochschulprofessoren, um den Übergang von den Gymnasien an die Hochschulen zu verbessern.
Die Resultate der einzelnen Schulen sind einzusehen unter:
www.bi.zh.ch > Downloads & Publikationen > Schulleistungsstudien > ...Ehemaligenbefragung an Zürcher Mittelschulen, Schulresultate 2006
Die Unterlagen der Medienkonferenz sind in der Internetversion dieser Medienmitteilung unter www.zh.ch, Link «Weitere News», verfügbar.